Bronze-Wochenende in Marburg

Marburg. Ein wahrhaft bronzenes Wochenende erlebten die Athletinnen und Athleten vom Fechtclub Kassel (FCK) in Marburg. Mit einem ganzen Arm voller Bronzemedaillen kehrten sie von den Hessischen Meisterschaften zurück. Dort waren im Degen und Florett die Wettbewerbe in den Altersklassen Aktive und Ü20 ausgefochten worden.

Einzelmedaillen holten mit dem Degen U20 sowohl Katrin Meißner als auch Moritz Glaser für den FCK. Drei weitere Bronzeplaketten gingen auf das Konto der Degen-Teams U20 sowie Damen und Herren im Aktivenbereich. Weitere hervorragende Platzierungen rundeten das gute Ergebnis der Nordhessen ab.

Die erste Medaille für den FCK holte Moritz Glaser im Degen U20. Nach der Vorrunde war er auf Platz 5 gesetzt, sein Vereinskamerad Remi Peters auf 10. Im K.O.-System kämpfte sich Glaser souverän bis ins Halbfinale vor, wo er eine 11:15-Niederlage gegen Viktor Schuster (Frankfurter  TV) hinnehmen musste. Peters verlor sein Viertelfinale gegen den späteren Hessenmeister Ryapov Kaloyan (Eintracht Frankfurt) und wurde 7. Ebenfalls sehr gut schlug sich Oscar Lange Cantalapiedra, der auf Platz 12 kam. Als einzige Kasseler Starterin im Damenwettbewerb U20 holte sich Ayla Bösel einen guten 13. Rang.

Bei den U20-Teams hatten Remi Peters und Moritz Glaser erneut eine Startgemeinschaft mit dem FC Offenbach gebildet. Der Traum von der Titelverteidigung platzte knapp nach einer 43:33-Niederlage gegen den FTV Frankfurt. Doch im Kampf um Platz 3 fertigte Kassel/Offenbach den TV Dillenburg souverän mit 45:36 ab. Da das Team im vergangenen Jahr auch die Deutsche Meisterschaft errungen hatte, sind sie als Titelverteidiger dennoch für die DM2025 qualifiziert. Auf Platz 6 kam Oscar Lange Cantalapiedra in einer weiteren Startgemeinschaft mit dem Darmstädter FC.

Stark präsentierten sich auch die Kasseler Frauen bei den Aktiven. Mit Katrin Meißner (3.), Elisa Süvern (6.) und Sabine Glaser (10.) waren gleich drei Fechterinnen in den Top Ten, ergänzt wurde das Gesamtbilddurch Alexia Paulsfeld (11.), Ayla Bösel (15.) und Martina Neitzke (17.). Süvern und Meißner waren direkt ins Finale der besten acht eingezogen. Erst dort verlor Süvern knapp 13:15 gegen Eda Cevikol (Eintracht Frankfurt). Meißner scheiterte hauchdünn 14:15 im Halbfinale an der späteren Siegerin Matilda Kunisch (Eintracht Frankfurt).

Im Teamwettbewerb der Damen hatte der FCK gleich zwei Mannschaften gemeldet. Kassel II mit Ayla Bösel, Sabine Glaser und Martina Neitzke verlor das Viertelfinale mit 40:45 gegen den TSV Korbach, das bedeutete Platz 5. Für Kassel I (Katrin Meißner, Alexia Paulsfeld, Elisa Süvern) war das Halbfinale gegen die starken Fechterinnen vom FTV Frankfurt nicht zu gewinnen, es endete mit 36:45 Treffern. Im Kampf um Platz 3 gegen Korbach spielten die Kasselerinnen dann ihre Überlegenheit und Erfahrung aus: Bronze nach einem klaren 45:28-Sieg.

Auch das Herrenteam Kassel I (Olaf Dellit, Moritz Glaser, Remi Peters, Christoph Schade) schaffte es, nach einer Niederlage im Halbfinale nochmal Kraft zu schöpfen. In der ersten Runde war zunächst FC Offenbach II der Gegner gewesen, den die Kasseler mit 45:33 von der Planche schickten. FC Offenbach I war als Favorit ins Rennen gegangen und wurde später tatsächlich Hessenmeister. Gegen Kassel war es mit 45:19 eine klare Angelegenheit. Im Kampf um Platz 3 gegen Eintracht Frankfurt trumpften die Kasseler, obwohl teils erkältet, nochmal auf und gewannen mit teils hochklassigen Gefechten am Ende überraschend deutlich mit 45:21 Treffern Bronze.

Kassel II (Antonijo Mijatovic, Tushig Sodnomdarjaa, PiotrSzpilski) hatte ebenfalls gegen Offenbach I eine Niederlage hinnehmen müssen(23:45), das bedeutete Platz 7.

Keine Medaille, aber mit Moritz Glaser auf Platz 7 eine Finalplatzierung brachte der Einzelwettbewerb der Herren. Glaser hatte sein Viertelfinale gegen David Dergay (FC Offenbach) 9:15 abgeben müssen. Eine Runde zuvor war schon Remi Peters an Dergay gescheitert, er wurde 9. Gut platzieren konnte sich Antonijo Mijatovic auf Platz 17, Olaf Dellit wurde 22., Christoph Schade 27., Tushig Sodnomdarjaa 29. und Piotr Szpilski 38.

Und schließlich waren Kasselerinnen auch mit dem Florett auf der Planche. Bei den Aktiven war erneut Katrin Meißner beste FCKlerin, sie wurde 10. Sabine Glaser kam auf Rang 14, Martina Neitzke auf 15. Als Team blieb ihnen nach einer respektablen 35:45-Niederlage gegen den VfL Marburg der 5.Platz. (Olaf Dellit)

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