Sporttauglichkeitsuntersuchung

Für unsere jugendlichen Vereinsmitglieder bieten Dres. Anne Marie und Michael Richter dankenswerterweise wieder eine Sporttauglichkeitsuntersuchung (Vorraussetzung für die Turnierteilnahme aller unter 18-Jährigen, die Sporttauglichkeitsbescheinigung ist jeweils für ein Jahr gültig) in den Räumen unserer Fechthalle an.

Um unnötig lange Wartezeiten zu vermeiden, werden die Jungen- und Mädchenuntersuchungen wieder auf zwei Termine verteilt:

Mädchen am 04.02.2019 ab 18.00h
Jungen am 05.02.2019 ab 18.00h
Anmeldeschluss: 29.01.2019
 
Die Anmeldung erfolgt über unsere Homepage (im Mitgliederbereich unter "Termine"), am 31.01.2019 wird eine Liste mit den Untersuchungszeiten in der Halle ausgehangen bzw. per Email bekanntgegeben.
 
Bei der Untersuchung sollte ein Elternteil anwesend sein. Auch sollte der Impfpass mitgebracht werden.
 
(Selbstverständlich können die Kinder und Jugendlichen sich auch alternativ von ihrem gewohnten Kinder- oder Hausarzt untersuchen lassen)

Wenn andere Trainer ihm nicht in die Augen sehen, sondern möglichst unauffällig das Weite suchen, weiß der Kasseler Fechtmeister Daniel von der Ahé, was die Stunde geschlagen hat. Wieder mal hat ein Leistungszentrum versucht, eine seiner Fechterinnen abzuwerben. An solchen Situationen zeigt sich: Das Jahr 2018, in dem der Fechtclub Kassel (FCK) sein 25-jähriges Bestehen feiert, ist auch sportlich besonders erfolgreich.

Bei den Hessischen Meisterschaften gelang den A-Jugendlichen Katrin Meißner, Marta Seibel, Lilly Becker, Patricia Schulenburg und Elisa Süvern der komplette Triumph: Sie belegten die ersten fünf Plätze und düpierten die traditionell starke Konkurrenz aus Südhessen. Mit Patricia und Katrin haben zwei von ihnen derzeit ernsthafte Aussichten, die EM-Qualifikation zu schaffen.

Der FCK war vor 25 Jahren aus den Trümmern der durch die Profifußballer ausgelösten Insolvenz des Großvereins KSV Hessen Kassel hervorgegangen. Die damalige Fechtabteilung traf das hart, hatte sie doch ordentlich gewirtschaftet und musste nun mit ansehen, wie ihr Abteilungsvermögen Teil der Insolvenzmasse wurde. Kein Wunder, dass die Fechter sich nicht wieder einem Verein als Sparte anschließen wollten, sondern einen eigenen Verein gründeten.

Dabei konnten sie auf eine funktionierende Struktur mit erfahrenen Ehrenamtlichen und den französischen Fechtmeister Dominique Gauvillé setzen. Im fünften Jahr seines Bestehens musste der Verein Abschied von seinem unverwechselbaren Fechtmeister nehmen, der mit nur 56 Jahren verstarb. Heute erinnert das Jugendturnier des FCK an ihn, indem es als Gedächtnisturnier ausgerichtet wird. Gauvillés Nachfolger wurde Fechtmeister Daniel von der Ahé.

Eine weitere schwere Zeit musste der Verein durchstehen, als die Heinrich-Schütz-Schule - viele Jahrzehnte Trainingsort der Fechter - saniert und umgebaut wurde. Zunächst fand der FCK provisorisch und mit extrem hohen Kosten verbunden Unterschlupf in einer ehemaligen Bundeswehr-Sporthalle. Doch dann stellte sich heraus, dass die Schütz-Schule nach dem Umbau für die Fechter gar nicht mehr zu nutzen sein würde. In enger Zusammenarbeit mit dem Sportamt Kassel wurde eine ideale Lösung gefunden: Mit viel Eigenarbeit wurde die still gelegte Kegelanlage in der Königstorhalle in eine Fechthalle mit fest installierten Fechtbahnen umgebaut - von so einem Ort hatten die Kasseler Fechter immer geträumt. Auch ein großer Wasserschaden in der Halle konnte sie auf dem Erfolgskurs nicht mehr aufhalten, heute ist die Halle ihr großer Stolz.

Sportlich setzt der Fechtclub Kassel vor allem auf zwei Standbeine; den Nachwuchs und die Senioren. Die hohe Quote von Kindern und Jugendlichen im Verein, gut 50 Prozent, und die oben exemplarisch genannten Erfolge der Degenfechterinnen machen deutlich, wie gut diese Arbeit läuft. Für Aufsehen sorgen daneben immer wieder die Senioren, die national wie international vorne mitkämpfen. Franz Hirt, der mittlerweile das 80. Lebensjahr überschritten hat, wurde von der HNA nicht umsonst "Mister Fechten" genannt, hat er doch eine eindrucksvolle Titelsammlung vorzuweisen.

Heute ist der FCK längst zu einem festen Bestandteil der Kasseler Stadtgesellschaft geworden und glänzte unter anderem mit Einlagen beim Sportlerball und beim Festzug zum Stadtjubiläum 2013. Dann und wann setzt er ganz eigene Akzente, etwa durch eine Vereinshymne, die keine getragenen Melodie hat, sondern ein treibender, selbstironischer Ska-Song ist (auf der Vereinshomepage nachzuhören).

Nach 25 Jahren Eigenständigkeit muss man sich um die Zukunft jedenfalls keine Sorgen machen, vom Fechtclub Kassel wird noch viel zu hören sein.

(Olaf Dellit)

Mit der Rekordzahl an Teilnehmern von 243 Degen-Fechterinnen aus 23 Nationen fand am Samstag der U17 Cadet-Circuit Kneipp Cup in der Fechthochburg Heidenheim, eines der größten internationalen U17-Damendegen-Turniere, statt.

Die erst 14-jährige Patricia Vera Schulenburg vom Fechtclub Kassel kämpfte sich in einem hochkarätig besetzten Starterfeld nervenstark bis unter die letzten 16 vor.

Leider führte der Weg dahin gleich zu Beginn über ein Gefecht im 256’er KO mit ihrer Vereinskameradin Alexia Paulsfeld (Endplatzierung 173.), das Schulenburg mit 5:3 für sich entschied. Die weiteren Etappen waren Nishta Boys (USA) mit 15:9, die russische Meisterschafts-Zweite Ekaterina Kolbeneva (RUS) mit 15:14 (nach einem 0:5 Rückstand) und Patricie Proksikova (CZE) mit 15:11. Im 16’er KO stand Schulenburg schließlich der japanischen Nummer Eins Erika Takahashi gegenüber – in einem spannenden und offenen Gefecht – hatte die routinierte Japanerin mit dem letzten Treffer zum 14:15 letztlich die Nase vorn. Am Ende ein herausragender 15’ter Platz als beste Deutsche und ein Sprung auf der deutschen U17-Damendegen-Rangliste bis auf den dritten Platz.

Katrin Meissner (FC Kassel) zeigte sich gewohnt fechterisch stark – mit 5 Siegen und nur einer Niederlage aus der Vorrunde startete sie mit einem Freilos in die KO-Gefechte. Im 128’er KO besiegte sie Svenja Jütten (TSV Bayer Leverkusen) mit 15:7 souverän. Im 68’er KO unterlag Meissner der Russin Natalia Turakalina mit 14:15 denkbar knapp. Der Lohn ein guter 41. Platz.

„Aus deutscher Sicht ist eine neue Generation am Kommen, die sich so langsam nach vorne arbeitet. Das ist ein gutes Zeichen“, so der deutsche Verbandskadernachwuchs-Trainer Philipp Stein zum Erfolg der jungen deutschen Nachwuchsfechterinnen in Heidenheim.

Da der Verein in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, hat der Vorstand beschlossen die Weihnachtsfeier und das Nikolausturnier zusammenzulegen und in diesem Rahmen auch das Jubiläum zu feiern. Es sind an diesem Tag also nicht nur unsere jüngsten Fechter mit Eltern eingeladen, sondern der ganze Verein und alle Interessierten. Außerdem werden auch einige Ehrengäste erwartet.

Als Termin ist der 8. Dezember vorgesehen.

Eine detaillierte Einladung gibt es HIER als download und im Mitgliederbereich unter "Termine".

Für den Vorstand

Marcel Ansorge
 

Franz Hirt startete zu seiner 14.Senioren- Fechtweltmeisterschaft mit dem Säbel in der Altersklasse 70 + im italienischen Livorno.

Ihm zur Seite sein Coach Dr. Michael Richter der ihn an der Fechtbahn betreute. Eines der Höhepunkte war schon im ersten Gefecht der Setzrunde. Hier bezwang Hirt den Säbelweltmeister des Vorjahres, Alexander Anastasov (Mazedonien) mit 5:2. Bei zwei weiteren Siegen mit 5:2 gegen Slobodan Gacesa (Croatien) und mit 5:4 gegen Jose Garcia –Paez (Spanien) standen 3 Niederlagen gegenüber.

In der 32er KO – Runde schaffte Hirt ein weiteres Highlight. In der Pause 0:5 gegen Michael Compton (GBR) zurückliegend drehte er den Spieß um und gewann vom Coach angetrieben noch 10:9.

Im 16er KO – verlor Hirt gegen Farbrizio Philippi dem WM – Zweiten im Vorjahr, mit 10:4 und landete mit einem guten Platz16 im ersten Drittel der Konkurrenz. Sieger wurde der Italiener Carmina Riccardo.

 

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