Fechtclub Kassel e.V.

Save the Date!

Drucken PDF

Save the date!

in den kommenden Wochen finden wieder unsere traditionellen Turniere statt.

3./4. Februar Hessische Seniorenmeisterschaften

10. Februar Herkulesturnier

Bitte haltet euch diese Termine frei und unterstützt uns bei der Planung und Durchführung, damit die Turniere aus in diesem Jahr ein großer Erfolg werden!

Bei Fragen könnt ihr euch gerne an die Trainer oder den Vorstand wenden.

Für den Vorstand

Marcel Ansorge

Land Hessen ehrt Franz Hirt mit der Sportplakette

Drucken PDF

Franz Hirt vom Fechtclub Kassel wurde mit der Sportplakette des Landes Hessens ausgezeichnet. Innen- und Sportminister Peter Beuth verlieh die Ehrung am Freitagnachmittag in der Frankfurter Festhalle. Das Land Hessen würdigt mit der Sportplakette das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement von Franz Hirt im Fechtsport. Hirt war von 1984 bis 2015 in den verschiedensten Ehrenämtern im Fechtsport in Kassel, in Hessen und auf Bundesebene engagiert. Hinzu kommen sportliche Erfolge bei Deutschen Meisterschaften sowie Europa- und Weltmeisterschaften im Seniorenfechten. Die Sportplakette des Landes Hessen ist die höchste hessische Auszeichnung für Spitzensportler und ehrenamtlich Engagierte im Sport. Die Verleihung der Sportplakette bildet jeweils den Höhepunkt des ausklingenden Sportjahres in Hessen.

Die Sportplaketten wurden am Freitagnachmittag in der Frankfurter Festhalle verliehen. Dort fand das Internationale Festhallen Reitturnier statt und bildete den sportlich-festlichen Rahmen für die Ehrung der hessischen Sportler. Gast bei der Sportplaketten-Verleihung war auch die ehemalige Dressurreiterin Ann Kathrin Linsenhoff, die 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul mit der deutschen Dressur-Equipe Olympiasiegerin wurde. Im Anschluss an die Verleihung der Sportplakette waren die Geehrten zum Empfang des Landes Hessens für das konsularische Corps Frankfurt in der Festhalle eingeladen.

Franz Hirt hat seinen fechterischen Werdegang in Kassel zunächst bei der ACT begonnen und dann seit Januar 1976 in der Fechtabteilung des KSV Hessen Kassel fortgesetzt. Schon bald hat er es nicht bei den sportlichen Aktivitäten belassen, sondern sich auch für die Vereinsarbeit engagiert. Das führte dazu, dass er von 1984 bis 1992 als Vorsitzender die Fechtabteilung führte. Dieser Zeitraum kann als eine überaus erfolgreiche Periode für den Fechtsport in Kassel betrachtet werden. Die Abteilung wuchs auf deutlich über 100 Mitglieder an. Zahlreiche überregionale Fechtturniere konnten in Kassel organisiert werden, so das „Heinz Lengemann Turnier“, das deutschlandweit bekannte „Herkules Turnier“ für Jugendliche und die Hessischen Senioren-Meisterschaften in den Waffengattungen Degen, Säbel und Florett. Bei diesem über viele Jahre von Franz Hirt organisierten Turnier starten jedes Jahr mehr als 200 Fechterinnen und Fechter aus ganz Deutschland, da das Turnier in Kassel als Qualifikationsturnier für die Seniorenweltmeisterschaften gilt.

Die Auflösung des Dachvereins KSV Hessen Kassel und damit auch seiner Fechtabteilung führte zu einem jähen Ende der erfolgreichen Arbeit. Doch gerade in dieser überaus kritischen Situation konnte Franz Hirt sein Engagement für den Erhalt des Fechtsports in Kassel unter Beweis stellen. Als eines der tragenden Gründungsmitglieder hat er mit einigen Mitstreitern den Fechtclub Kassel e.V. am 5. Oktober 1993 ins Leben gerufen. Auch in dieser neuen Vereinskonstellation hat er sich wieder in die Vereinsarbeit eingebracht: 1994 bis 2002 als Kassenwart, 1998 bis 2000 als Schriftführer und von 2003 bis 2013 als Vizepräsident. Von 2013 bis 2015 war Hirt als Beauftragter für Seniorenfechten – diese Position war damals einmalig in deutschen Fechtsportvereinen - im Vorstand des Fechtclub Kassel engagiert.

Aber das Engagement von Hirt für den Fechtsport ging noch weit über seine lokale Vereinstätigkeit hinaus. Von 1992 bis 1994 war er der Pressewart des Hessischen Fechterverbandes (HFV). Von 1994 bis 1998 hatte er das Amt des Seniorenbeauftragten des HFV inne und von 1994 bis 1999 war er Beisitzer im HFV für den Bezirk Nordhessen. Von 1999 bis 2007 war er der Seniorensprecher im Deutschen Fechterbund. Sein Tätigkeitsfeld dort war die Repräsentation und Organisation des deutschen Seniorenfechtsports im In- und Ausland.

Getragen wird dieser umfangreiche Einsatz von einer großen Begeisterung für den Fechtsport. Mit seiner Fähigkeit, diese insbesondere den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, bringt Franz Hirt ein unschätzbares Kapital in die Vereins- und Trainingsarbeit des Fechtclub Kassel (FCK) ein. Bis vor drei Jahren hat der heute 80-Jährige das Training der FCK-Bambini-Gruppe geleitet. Und auch aktuell springt er noch als Trainer für die jüngsten Fechter ein, wenn Not am Mann ist.

Unterstützt wird seine Arbeit durch fechterische Erfolge, wie unter anderem der Weltmeister-, Europa- und Deutscher Meister-Titel im Jahre 1999 und durch weitere zahlreiche vordere Plätze auf nationalen und internationalen Fechtturnieren: Europameister 1999 und 2007, mehrfach Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften, ebenso zweimaliger deutscher Seniorenmeister im Florett und mehrfach Medaillengewinner, auch im Degen und Säbel. Zudem war Hirt mehrmals Mitglied der deutschen Seniorenmannschaft im Florett bei den Europameisterschaften und errang mehrere Medaillen. Franz Hirt gehört zu den erfolgreichsten Senioren-Fechtern in Deutschland.

Kasseler Fechterinnen erfolgreich am Bodensee

Drucken PDF

Eine lange, schneereiche Anfahrt, 126 Gegnerinnen in 18 Vorrunden – das sind in der Papierform die Herausforderungen, denen sich die drei Kasseler Nachwuchs-Degenfechterinnen Patricia Schulenburg, Marta Seibel und Katrin Meißner am vergangenen Wochenende beim Internationalen Zeppelinturnier in Friedrichshafen am Bodensee stellten. Und – soviel sei verraten – sie wurden mit Bravour gemeistert; die Fechterinnen belohnten sich mit hervorragenden Platzierungen, wertvollen Punkten für die deutsche Rangliste und der Qualifikation für das europäische Ranglistenturnier in Grenoble/Frankreich im Dezember.

Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen erkämpfte sich Patricia Schulenburg (Jg. 2004) in hochkarätig besetzten KO-Runden gegen Gegnerinnen aus den deutschen Fechthochburgen einen beachtlichen 22. Platz.

Ähnlich meisterte Marta Seibel ihre Degen-Duelle, am Ende stand ein sehr guter 24. Platz zu Buche.

Nach starker Vorrunde, engen KO-Gefechten und taktisch geschickt aufgeholten Rückständen musste sich eine überragend fechtende Katrin Meißner schließlich erst im Finale gegen Elena Kirschner vom Fechtzentrum Solingen geschlagen geben und belohnte sich mit einem nur als sensationell zu bezeichnenden zweiten Platz in diesem bedeutenden Turnier.

Dass Erfolg kein Zufall ist, macht Katrins Dank an Trainer Leonid Dermitchev deutlich: „Ohne ihn hätte ich es nicht geschafft, sein Coaching und seine Ratschläge zur richtigen Gefechtstaktik waren der Schlüssel zum Erfolg gegen vermeintlich stärkere Gegnerinnen.“

 

Kasseler Fechterinnen erfolgreich bei Hessischen Juniorenmeisterschaften in Wiesbaden

Drucken PDF

Kasseler Fechterinnen erfolgreich bei Hessischen Juniorenmeisterschaften in Wiesbaden

Mit einer so jungen Fechterin auf dem Siegertreppchen hatte wohl niemand gerechnet, sonst hätte es zusätzlich zur Silbermedaille wohl keine Flasche Sekt gegeben: Katrin Meißner (Jg. 2003) vom Fechtclub Kassel erkämpfte sich am ersten Septemberwochenende bei den Hessischen Juniorenmeisterschaften sensationell den Vizemeisterinnentitel im Damendegen. Dass im Finalgefecht gegen Sofie Kaschky vom Traditionsverein FC Offenbach die Winzigkeit von zwei Treffern den Ausschlag für „Silber“ gab, kann die Freude über diesen Erfolg ganz sicher nicht trüben. Vielmehr ernteten die Kasseler Fechterinnen in Wiesbaden die Früchte monatelangen konsequenten Trainings nicht nur in der Talentfördergruppe des FCK unter Fechtmeister Daniel von der Ahé, sondern auch während der Sommerferien am Olympiastützpunkt Vittel (Frankreich). Lilly Becker und Marta Seibel komplettierten mit den Plätzen sechs und sieben die Erfolgsliste des FCK, für die Hessische Rangliste bedeuten diese Turniererfolge, dass die ersten drei Plätze im Damendegen nunmehr mit Kasseler Fechterinnen besetzt sind.  Auch der nach einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung um einen Treffer etwas undankbare zehnte Platz für Alexia Paulsfeld spiegelt die Top-Form der Fünfzehnjährigen nur bedingt wider.

Nach den hervorragenden Einzelergebnissen in einem starken Starterfeld ging es in der Mannschaftsentscheidung nochmal ums Ganze, mit tollem Teamgeist und einer kämpferischen Leistung reichte es für die FCK-Damen, die als Hessische A-Jugendmeisterinnen der letzten Saison antraten, bei den diesjährigen Juniorenkämpfen für einen starken Vizemeistertitel gegen die Fechterinnen des Frankfurter TV.

 

 

Erfolgreiche Teilnahme der Fechter des Fechtclub Kassel bei den 14. Senioren – Europameisterschaften in Chiavari - Italien

Drucken PDF

4 Tage lang kämpften 470 Startern aus 36 Nationen in 5 Altersklassen um die Europameister - Titel im italienischen Chiavari.

Die deutschen Senioren gewannen  mit 20 Medaillen in der Nationenwertung Platz 2 nach Italien mit 22 Medaillen.

Dr. Anne Marie Richter erkämpfte sich mit dem Degen bei 21 Konkurrentinnen Platz10 für die Direktausscheidung. Nach einem 10:5 Sieg gegen Janka Wohlfahrt , erreichte sie dann mit Platz 8 in der Finalrunde eine sehr erfolgreiche Platzierung. Danach verlor sie gegen die Silbermedaillensiegerin aus Wolfsburg, Bärbel Gorius mit 5:10.

Dr. Michael Richter mit 4 Siegen Rundenbester und fand sich bei 63  Konkurrenten auf Platz 11 der KO - Runde gesetzt. Nach Freilos musste Richter sich aber dem Franzosen Morel-Marechal mit 5:10 geschlagen geben. Mit Platz 20 landete er im ersten Drittel der europäischen Rangliste.

Gleich am ersten Tag erfüllte sich Franz Hirt seine persönliche Vorgabe von einem Medaillengewinn mit dem Säbel. Mit 3 Siegen, u. a. mit einem 5:4 Sieg gegen den neuen Europameister Gari Afdantilov (RUS)  in der Setzrunde erreichte Hirt Platz 3 in der Setzliste für die KO – Runde. Im Halbfinale verlor dann Hirt gegen den Engländer Osbaldeston und gewann die Bronzemedaille.

Franz Hirt erreichte mit dem Florett mit 2 Setzrundensiegen  Platz 19 der Ko –Setzrunde. Er  gewann wieder nach Freilos gegen Capelli 10:6 und erreichte  Platz 6  in der Gesamtplatzierung. 

Mit seiner 3.Waffe dem Degen reichten 3 Siege in der Setzrunde für Platz 10 bei 63 Konkurrenten. Nach einer 7:10 Niederlage im Halbfinale gegen den neuen deutschen  Europameister Dieter Hecke, konnte Hirt seine 2. Bronzemedaille gewinnen.

Teilnehmerbild von links nach rechts:

Franz Hirt, Dr. Anne Marie Richter, Dr. Michael Richter